Vortrag vom WUD09: User Experience und Interkulturelle Kommunikation
November 20, 2009
Kollegin Wiebke Müller hat die Firmenehre gerettet und einen Vortag auf der regionalen Veranstaltung zum World Usability Day in Hannover gehalten.
Interessante Punkte dabei:
- Kulturelle Eigenheiten und Besonderheiten in der Kommunikation von Unternehmenswerten.
- Chancen und Risiken der Projektkommunikation zwischen verschiedenen (Organisations) kulturen.
- Steuerung der Kommunikation im Projektverlauf ist, um für den Kunden eine positive User Experience bereits von Beginn der ersten Projektphase herzustellen.
Links:
http://www.ponton-lab.de/content/../vortrag_zum_world_usability_day_2009.html
Google Chromium OS release – killing the desktop?
November 20, 2009
Vom neuen Chrome OS ist nun ein erstes Release draußen. Es basisiert auf dem dem Chrome-Browser und behandelt den eigenen Rechner als Website. Hier ein gutes Zitat was es zusammenfasst:
„An OS that is a browser Chrome OS is Google’s latest attempt to further its concept of browser-based computing, in which the traditional PC desktop is deemphasized in favor of a completely Web-based experience.“
Was haltet Ihr davon? ist das der richtige Schritt nach vorne zur Harmonisierung der Interaktionen?
Links:
http://googleblog.blogspot.com/2009/11/releasing-chromium-os… http://www.chromium.org/chromium-os/user-experience
EuroIA Summit 2009 Copenhagen, Tag 2
Oktober 23, 2009
Begonnen hat der Tag natürlich mit einer ordentlichen Tasse Kaffee. Das Scandic Hotel war gut ausgestattet, unnötig zu erwähnen, dass ich außer dem Pub auch nicht mehr von Kopenhagen gesehen habe.
Der erste Vortrag sprach mich besonders an: From Enterprise IA to Enterprise UX – Creating a User Experience Framework for a (big Bank). Wie passend, da ich selbst derzeit ein Intranet-Projekt mit einer Bank mache. Jason Hobbs hatte wahrlich Gewaltiges vollbracht: In nur sechs Monaten hat er mit einem Team von sechs Mitarbeitern für die Standard Bank South Africa ein Framework für die einheitliche Benutzerschnittstelle entworfen. Gleichwohl muss man anmerken, dass die Implementierung auf sieben bis zehn Jahre angesetzt ist. Eine große Reise beginnt aber dennoch mit dem ersten Schritt. Leider ist seine Präsentation noch nicht auf Slideshare erschienen.
EuroIA Summit 2009 Copenhagen – Tag 1
September 30, 2009
Der wichtigste europäische Kongress für Informationsarchitekten war echt super! Hier mein „Bericht“
Es empfiehlt sich generell am Vorabend der Konferenz anzureisen. Wer es einrichten kann, sollte in jedem Fall auch die Pre-Cons (Workshops) mitnehmen. Mir war dies leider nicht vergönnt. Gegen 18:00h startete das Welcome Get-Together mit ein paar Drinks, welche freundlicherweise von den Firmen FatDUX und User Intelligence gesponsert wurden. Schon beim ersten Durchqueren des Raumes mit dänischer Kaltschale wurde klar, dass es eine „echte“ europäische Veranstaltung war! Ein netter Abend zum Netzwerken und kennen lernen der Gruppe.
Den Veranstaltern war es gelungen, viele Referenten mit cutting-Edge Themen zu gewinnen. Das Thema „Beyond Structure“ machte dies ja schon im Vorfeld klar. Als klare Zielgruppe die IA- und UX-Professionals zu wählen, war in sofern gut, als dass man fachlich anspruchsvolle Themen ohne Rücksicht auf Verluste führen konnte
User Experience Stammtisch Hannover am 27.8.2009
August 19, 2009
die Sommerpause des User Experience Stammtisch Hannover ist vorbei.
Termin: Donnerstag, 27. August ab 18 Uhr
Ort: Brasserie Bruxelles
http://www.brasserie-bruxelles.de
Ernst-August-Platz (direkt am Hauptbahnhof)
30159 Hannover
Wie immer geht es darum, auch einmal neben der Arbeit und in gemütlicher Atmosphäre über aktuelle Themen rund um Usability und User Experience zu
diskutieren.
Themen, die zwischenzeitlich aufkamen und ggf. diskutiert werden können, sind:
- Usability / User Experience von Maps (google-maps, Karten auf Websites wie airberlin.de etc.)
- Produktsuche und Produktdarstellungen im Web: Neue Usability-Trends (Produktvideos, innovative Produktsuchen etc.)
Weitere Infos zum Stammtisch unter www.ux-hannover.de
EuroIA 2009 (September 25-26, Copenhagen)
August 11, 2009

Die EuroIA ist der Kongress für Informationsarchitekten. Die Liste der Themen und Referenten ist super spannend, ebenso wie das Motto:
This year we will explore the theme “Beyond Structure”. That’s because websites have moved to a new level. Any random page can be accessed from Google. Pages themselves may consist of information from many sources. And even the concept of a “page” is changing thanks to new backend technologies. In other words, we’ve moved beyond the traditional sitemap and into a new and exciting era of web development.
Ich werde auch hinfahren und freue mich schon auf gute Diskussionen! Also: schnell anmelden, solange nochwas frei ist!
Hinweise via Jan vom TheHotStrudel:
Es gibt nun eine neue und überarbeitete Karte (Google Maps). Hier sind einige Punkte drauf, die euch hoffentlich beim Buchen und bei der Anreise helfen werden.
Das Problem bei ganzheitlichen Disziplinen wie User Experience ist, dass der Einstieg für Neulinge recht schwer ist.
Gut: die Illusion das das Geschäft mit der „Einfachheit“ zwangsläufig auch selber einfach ist, sei hiermit klar widersprochen. Eher ist es wie mit allen Fachdisziplinen: es gibt Richtlinien, Erfahrungswerte, Best Practices und einen Kreis der „ersten Autorenreihe“ von denen alle anderen abschreiben. In der Tat ist es schwierig diese zu Beginn einer UX-Laufbahn zu identifizieren.
Eine sehr gute Zusammenstellund hat Whitney Hess veröffentlicht. Dies ergänzt um
- UX BOOKS
- UX BLOGS
- UX PUBLICATIONS
- LOCAL EVENTS
- ORGANIZATIONS
- MAILING LISTS
- WEBINARS
- WORKSHOPS
- CONFERENCES
- SCHOOLING
Mir persönlich fehlen die Verweise auf die einschlägigen ISO-Normen (z.B. die 9241-110).
Toller Artikel, sehr lesenswert! ganzer Artikel bei Pleasure & Pain
Bing vs. Google: PixelPerfect copy or UX-Pattern?
Juni 3, 2009
Die neue Microsoft Suche „Bing“ ist ja in aller Munde. Grund genug mal einen Blick drauf zu werfen. Grundsätzlich kommt sie aufgeräumt daher und bietet bei den Multimedia-Results ein paar nette Feature, wie das Video-Preview. Das Auto-Load der Paging-Funktion hat mich zwar etwas irritiert aber nu ja, eine der Vorgaben war sicher auch es durch nette kleine Feature ordentlich krachen zu lassen. Im übrigen stehe ich dem ganzen M$-gequatsche recht emotionslos gegenüber, zumal auch google Konkurrenz nicht schadet
In der Tat aber bemerkenswert, dass die Screenaufteilung schon sehr verdächtig nach Google ausschaut. Das lohnt sich doch mal alles auf den OP-Tisch zu legen: für die Produktion von Webseiten nehmen wir das Plugin Pixel Perfect für Firefox. Damit lassen sich Screenshots/Grafiken als overlay zu einer Website anzeigen.
Das Ergebnis für einen Suchtreffer ist schon recht deutlich, die Transparenz ist bei 50%:

nun ja, ich würde mal sagen „PixelPerfect“
Die Frage sei erlaubt, was das wohl bedeutet. Sicher gibt es viele Studien die besagen das Suchergebnisse in einer bestimmten Form so aussehen sollten. Da ich ein schlechtes Gedächtnis habe, wollte ich den Screen mit der „alten“ msn-search abgleichen. Vergeblich: Bing ist im vollen Einsatz, die alte nicht (oder zumdest nicht ad-hoc) zu finden. Wie sieht es mit der globalen Oberflächenaufteilung aus? Auch hier: nicht nur die Proportionen, nein auch die logischen Gruppen (meiner Meinung nach der Kern eines guten UX-Patterns) sind sich ähnlich wie die Ikki-Twins:

hier nochmal der Link zum Screen des Bing-Google-Mashup ohne Overlay. Nebenbei zeigt sich beim Overlay deutlich, dass SocialWeb-Einträge bei google deutlich höher liegen. Da Fragt man sich aber schon: wie weit dürfen sich solche Angebote ähneln, wo ist die Grenze vom Pattern zur Kopie eines Business? Achso: die Werbeplätze sind selbstverständlich auch an den selben Stellen
Eine basale Anforderung für jeden UX-Designer ist die Recherche zu den Bedürfnissen des Nutzers. Louis Rosenfeld gibt dazu Hinweise, wie man sich über die Statistiken der Website einen besseren Einblick über diese Bedürfnisse verschaft – insbesondere durch die Interpretation Suchbegriffe / als Fragen der User an die Site.
Web Analytics really uncovers the what of a given context. The User-Centered Design methods we UXers rely upon explain that context’s why. Let’s say you’re operating an online store. If 43% of users fail to complete the account creation process, that’s what’s going on. Contextual observation might explain why they’re failing.
Genial!! Das zugehörige Buch ist schon auf dem Wunschzettel







