Die Folien entstammen meiner Vorlesung “Ergonomie für Informatiker” an der FH Oldenburg Wilhelmshaven (2003 bis 2007). Es wurden Grundlagen der Software-Ergonomie vermittelt. Diese lagen noch als Downloads auf meiner privaten Homepage. Aufgrund der erfreulich hohen Nachfrage aber Grund genug die bei Slideshare einzustellen.
Tag 1:
- Überblick und Grundlagen
- Zentrale Fragestellungen
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Whitney Hess hat auf mashable.com einen fulminanten Artikel zur Abgrenzung von User Experience geschrieben. Dort hat sie die 10 häufigsten Fehlinterpretationen aufgeschrieben. Ihre Quellen sind das who-is-who der UX’ler: “A million thanks toPeter Merholz, Christian Crumlish, Dan Saffer, Liz Danzico, Dan Brown, Mario Bourque, Bill DeRouchey, Chris Fahey, David Malouf, Will Evans, Russ Unger,Steve Baty, Erin Malone, Livia Labate, Louis Rosenfeld, Jared Spool, Josh Porter and Kaleem Khan for their words”
hier die besten Stellen:
Für den Punkt “… not just about usability”
“People often think that [UX design] is a way to make products that suck into products that don’t suck by dedicating resources to the product’s design,” says Chris Fahey,
Für den Punkt “…not a choice”
For those of you who think you don’t really need a user experience designer, keep this in mind: “Nobody wants to believe that what they are offering is of poor-quality or deficient,” says Kaleem Khan, an independent UX consultant, “because nobody sets out to achieve a bad design as a goal. It’s always a risk. Bad designs and bad experiences happen.”
Lest den Artikel!
http://mashable.com/2009/01/09/user-experience-design/
Es war 2001 als mir unserer Programmierer schrieb: “Hi Marcel, ich habe übrigens mal eine Funktion geschrieben die es möglich macht, das man einfach eine Mail an den Server schreibt und der dann einen Artikel draus macht. Das wäre mal eine interessante alternative zum bisherigen Contentmanagement.” Jahre später sehe ich http://posterous.com und denke mir: ok, habe ich alles schon gesehen… ok, die waren so schlau und haben Geld damit verdient

Aber warum hatten wir das damals nicht in die Breite getragen? Nach einigen Momenten kam die Erinnerung: Ja, hier hat Jemand das konzeptionelle Kunststück vollbracht indem er (oder Sie) die Lücke erkannt hat: Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man nur eine Zieladresse hat und nicht (wie normalerweise bei Internetauftritten) viele Hierarchien. Wie sollte man sich das auch alles merken? Gut, man könnte Schlagworte vergeben, aber würde das bei einem Imageauftritt gehen? Ich wage mal die Antwort: eher nicht. Die Idee auf eine flache Darstellung wie Blogs zu münzen ist genial – respekt!
check out: http://posterous.com
Neue WordPress Oberfläche
Die Usability von WordPress war ja schon immer ein Vorreiter. Alles richtet sich konsequent an den Bedürfnissen der Nutzer aus. Das dieses noch so dermaßen Steigerungsfähig ist hätte ich nun nicht gedacht.
Das Video des neuen Release zeigt wozu der anhaltende Einsatz von Usability-Tests führt. Viele Projekte kommen nur dan in solchen Genuss wenn es Probleme gibt, verpennen aber dabei die Chance ihr eigenes Potenzial abzurufen. Allerhöchstens gibt es ein internes Kreativmeeting, was man wohl an neuen Features bringen muss..
Hier sieht man eine super intuitive Oberfläche, die sich nun personalisiert darstellt. Die Ideen lassen sauberes Handwerk erkennen! Unbedingt anschauen!