Google Chromium OS release – killing the desktop?

Vom neuen Chrome OS ist nun ein erstes Release draußen. Es basisiert auf dem dem Chrome-Browser und behandelt den eigenen Rechner als Website. Hier ein gutes Zitat was es zusammenfasst:

„An OS that is a browser Chrome OS is Google’s latest attempt to further its concept of browser-based computing, in which the traditional PC desktop is deemphasized in favor of a completely Web-based experience.“

Was haltet Ihr davon? ist das der richtige Schritt nach vorne zur Harmonisierung der Interaktionen?

Links:

http://googleblog.blogspot.com/2009/11/releasing-chromium-os… http://www.chromium.org/chromium-os/user-experience

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Bing vs. Google: PixelPerfect copy or UX-Pattern?

Die neue Microsoft Suche „Bing“ ist ja in aller Munde. Grund genug mal einen Blick drauf zu werfen. Grundsätzlich kommt sie aufgeräumt daher und bietet bei den Multimedia-Results ein paar nette Feature, wie das Video-Preview. Das Auto-Load der Paging-Funktion hat mich zwar etwas irritiert aber nu ja, eine der Vorgaben war sicher auch es durch nette kleine Feature ordentlich krachen zu lassen. Im übrigen stehe ich dem ganzen M$-gequatsche recht emotionslos gegenüber, zumal auch google Konkurrenz nicht schadet 🙂

In der Tat aber bemerkenswert, dass die Screenaufteilung schon sehr verdächtig nach Google ausschaut. Das lohnt sich doch mal alles auf den OP-Tisch zu legen: für die Produktion von Webseiten nehmen wir das Plugin Pixel Perfect für Firefox. Damit lassen sich Screenshots/Grafiken als overlay zu einer Website  anzeigen. 

Das Ergebnis für einen Suchtreffer ist schon recht deutlich, die Transparenz ist bei 50%:

search_result_single

nun ja, ich würde mal sagen „PixelPerfect“ 😉

Die Frage sei erlaubt, was das wohl bedeutet. Sicher gibt es viele Studien die besagen das Suchergebnisse in einer bestimmten Form so aussehen sollten. Da ich ein schlechtes Gedächtnis habe, wollte ich den Screen mit der „alten“ msn-search abgleichen. Vergeblich: Bing ist im vollen Einsatz, die alte nicht (oder zumdest nicht ad-hoc) zu finden. Wie sieht es mit der globalen Oberflächenaufteilung aus? Auch hier: nicht nur die Proportionen, nein auch die logischen Gruppen (meiner Meinung nach der Kern eines guten UX-Patterns) sind sich ähnlich wie die Ikki-Twins:

google_bing_mash2

hier nochmal der Link zum Screen des Bing-Google-Mashup ohne Overlay. Nebenbei zeigt sich beim Overlay deutlich, dass SocialWeb-Einträge bei google deutlich höher liegen. Da Fragt man sich aber schon: wie weit dürfen sich solche Angebote ähneln, wo ist die Grenze vom Pattern zur Kopie eines Business? Achso: die Werbeplätze sind selbstverständlich auch an den selben Stellen 😉

 

Googles Android Plattform – UI walktrough

Den Google Browser „Chrome“ fand ich persönlich schonmal sehr gelungen. Um so gespannter darf man sein, was die neue Handyplattform bringt. Das Video gibt einen guten Einblick; zeigt aber auch deutlich wie schwer es ist, nach dem Release des Iphone noch mit guten Ideen zu punkten. Vorteil wird hier natürlich die wahnsinnige Vernetzung der google-Dienste sein. Da sträuben sich Datenschützern die Haare, das Potenzial von den Daten in den falschen Händen bietet Stoff für jede Menge paranoide Kinofilme…

Google Chrome installiert und kurz getestet

Na holla. Nach der problemlosen Installation steigt die Spannung was der neue Google Browser denn so alles kann. Ups – als erstes springt mir ein nicht ganz so schöner Bookmark ins Auge den ich vorher fein säuberlich in einem Ordner abgelegt hatte. Die letzten Bookmarks werden hier ganz praktisch gleich auf der ersten Seite angezeigt. Aber egal. Gelöscht werden diese mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü der Bookmarks. Viel lustiger war der Knopf: Alle Lesezeichen öffnen. Dann gehen alle Bookmarks in je einem Tab auf. LOL. Ich schliesse den ersten Tab, um mangels Home-Button auf die Startseite zu kommen: und „plöpp“ schon schließt sich der gesamte Browser. Auch egal. Schließlich ist es Beta und Klugsch**n kann jeder.

Nun aber kommt es: war da nicht was mit der schnellen Engine für Javascript-Interpretation? Ich mache den Test mit Firefox2 im Vergleich. Ok, nun ist klar wozu der Browser gut ist: ER IST SUPERSCHNELL!!

Das bestätigen auch einschlägige IT-Foren:

Googles Browser kann sich also erheblich von der Konkurrenz absetzen. Nimmt man die finalen Versionen der Konkurrenz, ist der Unterschied noch deutlicher. Den SunSpider-Test kann Chrome fast 15-mal durchlaufen, bevor der Internet Explorer 7 den ersten Durchlauf vollendet hat. Opera braucht etwa dreimal so lange, Safari doppelt so lange und nur Firefox kann zumindest ansatzweise mithalten. Beim Dromaeo-Test braucht Chrome nur etwa ein Fünftel der Zeit, die andere Browser in ihrer Endversion benötigen. Eine Ausnahme bildet der Internet Explorer 8: Er braucht 18-mal länger als Googles Chrome.

(http://www.golem.de/0809/62163.html)

Meine nächste Ebayauktion mach ich in jedem Fall damit …

Google Chrome soll Open Source werden – lest den Comic :-)

Es ist in aller Munde: Google startet nun einen eigenen Browser. Dieser soll zudem Open Source gestellt werden. Wohin solche Dinge führen, sieht man sehr schön an dem Browser „Flock“ der speziell auf Social-Web Angebote zugeschnitten ist. Dieser basiert auf Firefox 3 in der neuen Version.

Viel spannender finde ich da noch das 40 Seiten starke Comic, in der die Idee transportiert wird. Da wird handwerklich absolut Weltklasse die Konzeption vorgestellt. Alles ist drin: die Story, Personas, User Experience, User Journeys, .. schlicht alles was User Centered Design ausmacht.

Ich werde mich dann mal in die Schlange stellen und die F5 Taste quälen, schließlich soll heute der große Tag sein. Frei nach der lebenslangen Beta startet auch Google mit der selben – haben will ich es trotzdem 😉

Weitere Links dazu:

Comic bei Google books

SCHLAG GEGEN MICROSOFT – Google startet eigenen Internet-Browser

Google Chrome – Details zum Google-Browser (auf golem.de)