Relaunch der California Academy of Sience

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Neugierig durch den Newsletter von Adaptive Path besuchte ich die Seite der California Academy of Sience. Uff, was für eine Optik! Eine grandiose Designleistung sowohl auf der grafischen wie auf der konzeptionellen Ebene. Die Seite besticht durch ein super Navigationserlebnis die sehr Contentgetrieben ist. Die Seite ordnet sich konsequent der „Aussage“ des Contents unter. Schön zu sehen im Bereich „Explore“: der User wird selbst zum Entdecker. Das versuchen natürlich viele Seiten, ich habe es aber selten bis gar nicht so gut umgesetzt gesehen. Nix mit starrer Navigation Level 1 -x. In letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl, das so mancher Konzepter dadurch denkt zu erreichen die Contentanalyse gepflegt sein zu lassen.. Highlight: die Seite: „Join“ mit dem Pinguin. 

Alle Daumen hoch und Hüte ab. Unbedingt anschauen! 
http://www.calacademy.org/ 

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Overcoming Research Resistance

Die Grafik ist aus dem vielgerühmten „Polarbärenbuch“: Information Architecture for the World Wide Web. Sie zeigt was nahe liegt: Wer ausgestattet mit dem Webwissen dieser Welt auf ein Projekt losrennt, die Recherche zu Usern und Ihren Bedürfnissen wegläßt („wissen wir alles; ist doch eh alles logisch, lass uns am besten gleich die Screens machen“), zahlt hinterher drauf.

Neu war mir an dieser Stelle das treffende Wort für die Symtome: der enorme „ripple effect“ auf das Projekt. Dieser tritt dann ein, wenn die User (im Design oder gar erst bei der Implementierung) auf das Angebot testweise losgelassen werden und dann nachspezifiziert werden muss, weil die Bedürfnisse denn doch andere sind. Er „zerlegt“ das Projekt förmlich, weil beispielsweise die Gesamtidee auf der Benutzoberfläche falsch gewichtet ist. 

In diesem Sinne: erst zielen, dann feuern! 🙂

Interaction Patterns auf welie.com

Wie baue ich die Seite nun auf? Welche Navigationslogik nehme ich diesmal? Auch nach vielen Websites fragt sich der Mensch für das Websitekonzept immer wieder aufs neue, welche Logiken am besten zum Content und seinen Usern passen. Eine sehr gute Quelle der Inspiration bieten die Pattern-Libraries wie z.B. die bekannte von Yahoo.  

Wirklich beeindruckend finde ich aber nach wie vor welie.com. Die ist stärker für IA ausgerichtet und sehr umfangreich. Jesse James Garrett hat mal gesagt, das Profi sich dadurch unterscheide, dass er eine bessere Vorahnung hat, was der User wohl tun wird.

Da ist es doch schön in einem Fundus zu schauen, der gut durchdacht ist und entsprechend beschreiben ist. Wer da nicht fündig wird, kann guten Gewissens sich was neues ausdenken 😉

http://www.welie.com