Excellent formula for an idiot-proof breadcrumb

Im Vorfeld einer Präsentation sagte ein Coach zu mir: „Lass das Beispiel mit Hänsel und Gretel für die Breadcrumbs sein. Die Vögel haben die aufgegessen und dann standen sie da..“. OK, dachte ich mir nehme ich wohl besser den Begriff „Ariadnefaden„, der als äquivalent gilt. Da sich mißlicherweise nicht alle in griechischer Mythologie auskennen (das Labyrinth des Minotauros) war das auch sagen wir mal „suboptimal“ 😉

Steven Krug in Don’t Make Me Think gave an excellent formula for an idiot-proof breadcrumb.

  • Breadcrumbs should be as close to the very top of the page as possible, out of the way.
  • The font should be small in size.
  • They should begin with “You are here:” in bold.
  • Each link that follows should be underlined (to indicate that users can click it) and followed by a “>”.
  • At the very end should come the unlinked, bold title of the page.
  • See the image below for an example from my site, ThePinkCrow.com.

Toller Artikel zu „Better User Orientation through Navigation
checkout 🙂

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Interaction Patterns auf welie.com

Wie baue ich die Seite nun auf? Welche Navigationslogik nehme ich diesmal? Auch nach vielen Websites fragt sich der Mensch für das Websitekonzept immer wieder aufs neue, welche Logiken am besten zum Content und seinen Usern passen. Eine sehr gute Quelle der Inspiration bieten die Pattern-Libraries wie z.B. die bekannte von Yahoo.  

Wirklich beeindruckend finde ich aber nach wie vor welie.com. Die ist stärker für IA ausgerichtet und sehr umfangreich. Jesse James Garrett hat mal gesagt, das Profi sich dadurch unterscheide, dass er eine bessere Vorahnung hat, was der User wohl tun wird.

Da ist es doch schön in einem Fundus zu schauen, der gut durchdacht ist und entsprechend beschreiben ist. Wer da nicht fündig wird, kann guten Gewissens sich was neues ausdenken 😉

http://www.welie.com

Amazon startet den Windowshop.com

Kaum gehört bemühte ich Google mir den Link zu servieren. Gesucht hatte ich zunächst nach „Window Shopper“.  Da kommt natürlich der 50Cent Song „Window Shopper“. Da (in dem Song) geht es stark vereinfacht um extrem lässiges Einkaufen und ein cooles Lebensgefühl. Der Verdacht liegt nahe, dass man dazu auch über das nötige Kleingeld verfügen sollte… Aber halten wir uns nicht mit belanglosem auf 😉

Der neue Dienst von Amazon und der 50Cent-Song haben viel gemeinsam: Die Produkte werden in einer „Schaufenster“-Metapher gezeigt. Der User kann heranzoomen und bekommt sofort Details angezeigt. Da wir im Jahre 2008 leben, sind das gleich die Videos und Hörproben in hoher Qualität.

Etwas erstaunt war ich über die Navigation: alles geht über die Tastatur?! Ok, das Prinzip ist cool: einfach lässig in den Stuhl zurücklehnen und eine Hand auf der Tastatur belassen. Nix mit zielen und treffen von mikrobischen Interaktionselementen. Aus softwareergonomischer Sicht: Der Erregungszustand ist niedriger als beim Konsum von normalen Websites. Das könnte z.B. dazu führen das der Nutzer gegenüber dem Konsumartikel aufgeschlossener wird und die kaufbereitschaft steigt.

Hut ab: cool gemacht! check out:

http://windowshop.com

„Tageskarte“ bei Spiegel online

Es gibt sie noch – die Mutigen, die bereit sind neue Formen der Navigation einzuführen. So auch geschehen bei Spiegel-Online. Auf den Artikeln befindet sich eine Art Themennavigation mit zeitlicher Dimension. Was zunächst interessant aussieht ist beim zweiten Blick relativ tricky: welche Samstage sind gemeint? Warum ist das in Flash, wo doch alle anderen Navigationselemente es nicht sind? Toll gemeint, „fühlt“ sich aber komisch an…

http://www.spiegel.de/kultur/0,1518,k-7159,00.html