Muscle-Computer Interfaces Designstudie

Microsoft Labs haben eine sehr interesante Designstudie vorgestellt, in der die Mensch-Maschine Interaktionen durch Muskelreflexe initziiert werden. Bei näherer Betrachtung ein echt gutes Konzept! Klar, den breiten Alltagsmarkt zu erobern ist sicher Jedermanns (Firmas) Traum aber man denke an die große Zahl älterer oder eingeschränkter Personen, denen somit eine bessere Teilnahme am sozialen Leben und Lebenskomfort allgemein ermöglicht wird. Toll.

Vortrag vom WUD09: User Experience und Interkulturelle Kommunikation

Kollegin Wiebke Müller hat die Firmenehre gerettet und einen Vortag auf der regionalen Veranstaltung zum World Usability Day in Hannover gehalten.

Interessante Punkte dabei:

  • Kulturelle Eigenheiten und Besonderheiten in der Kommunikation von Unternehmenswerten.
  • Chancen und Risiken der Projektkommunikation zwischen verschiedenen (Organisations) kulturen.
  • Steuerung der Kommunikation im Projektverlauf ist, um für den Kunden eine positive User Experience bereits von Beginn der ersten Projektphase herzustellen.

Links:

http://www.ponton-lab.de/content/../vortrag_zum_world_usability_day_2009.html

http://ux-hannover.de/wud2009.html

http://worldusabilityday.de/

Womit startet man als User Experience Designer? Teil 1: Resources

Das Problem bei ganzheitlichen Disziplinen wie User Experience ist, dass der Einstieg für Neulinge recht schwer ist.

Gut: die Illusion das das Geschäft mit der „Einfachheit“ zwangsläufig auch selber einfach ist, sei hiermit klar widersprochen. Eher ist es wie mit allen Fachdisziplinen: es gibt Richtlinien, Erfahrungswerte, Best Practices und einen Kreis der „ersten Autorenreihe“ von denen alle anderen abschreiben. In der Tat ist es schwierig diese zu Beginn einer UX-Laufbahn zu identifizieren.

Eine sehr gute Zusammenstellund hat Whitney Hess veröffentlicht. Dies ergänzt um

UX BOOKS
UX BLOGS
UX PUBLICATIONS
LOCAL EVENTS
ORGANIZATIONS
MAILING LISTS
WEBINARS
WORKSHOPS
CONFERENCES
SCHOOLING
  • UX BOOKS
  • UX BLOGS
  • UX PUBLICATIONS
  • LOCAL EVENTS
  • ORGANIZATIONS
  • MAILING LISTS
  • WEBINARS
  • WORKSHOPS
  • CONFERENCES
  • SCHOOLING

Mir persönlich fehlen die Verweise auf die einschlägigen ISO-Normen (z.B. die 9241-110).

Toller Artikel, sehr lesenswert! ganzer Artikel bei Pleasure & Pain

DIY UX: Give Your Users an Upgrade (without calling in a pro)

Wie es in den Twittern so schön heisst: „this is a good one“. UX-Consultant aus Big Apple Whitney Hess hat einen neuen Vortrag ins Netz gestellt, der an dieser Stelle empfohlen sei. Sie zählt die ganz basalen Schritte zur UX einer Site auf, die ein Betreiber auch in Eigenregie durchführen kann bevor professionelle User Experience Consultans hinzugezogen werden sollten. Sie folgt der Methode des „Kaizen“, welches den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Fokus hat. Im Kern zählt sie dazu die wichtigsten Maßnahmen der Betrachtung:

  • Web analytics What are our users actually doing?
  • Google Website Optimizer
  • Analyse Search Queries

und natürlich Wasser auf meine Mühlen:

Usability Testing Light Shows a build, a prototype, a comp, a sketch, whatever Doesn’t tell her what she’s supposed to be doing. Asks “What are your general feelings about this?” and then lets her talk“ – ‘It looks good’ is the worst feedback we can get.

Daumen hoch, unbedingt anschauen 🙂
(bzw. demnächst auch hören wie sie angekündigt hat)

Prototyping – Anwendungsfälle und Problemstellungen

Die Folien stammen aus dem Vortrag beim Usability Stammtisch 30.04.2009 in Hannover. Eine Initiative des GC-UPA (Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals).
Die Folien zeigen Beispiele aus dem Bereich Prototyping, sowie methodische Problemstellungen dazu. Es wurde bei dem Termin zudem eine Demo der Software „Axure“ mit verschiedenen Anwendungsfällen gezeigt. Zugegeben: ohne den Vortag und die Demo sind die Folien sicher nur ein kleiner Teil, gleichwohl ober schön für die DOKU 😉
In den Gesprächen haben sich noch interessante Fragen ergeben:
– Wie kann man am effizientesten mit AXURE-Mastertemplates arbeiten? (vs. Widgets)
– Wie gestaltet man den Workflow im Team?
– Welche Literatur gibt es dazu?
zur Literatur:
Information Architecture for the World Wide Web, Peter Morville & Louis Rosenfeld
The Elements of User Experience, Jesse James Garrett
User Interface Design, Ben Shneiderman 
Effective Prototyping for Software Makers, Jonathan Arnowitz et. al.
Links:

Die Folien stammen aus dem Vortrag beim Usability Stammtisch 30.04.2009 in Hannover; eine Initiative des GC-UPA (Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals).

Die Folien zeigen Beispiele aus dem Bereich Prototyping (zum Umgang mit Wireframes, Paper Prototypes, Sketchboards, Sticky notes), sowie methodische Problemstellungen dazu. Es wurde bei dem Termin zudem eine Demo der Software „Axure“ mit verschiedenen Anwendungsfällen gezeigt. Zugegeben: Ohne den Vortrag und die Demo sind die Folien sicher nur ein kleiner Teil, gleichwohl aber schön für die DOKU 😉

In den Gesprächen haben sich noch interessante Fragen ergeben:

  • Wie kann man am effizientesten mit AXURE-Mastertemplates arbeiten? (Master vs. Widgets)
  • Wie gestaltet man den Workflow im Team?
  • Welche Literatur gibt es dazu?

zur Literatur:

 

Links:

http://www.ponton-lab.de

http://www.ux-hannover.de

Drop&Drop richtig umgesetzt bei yasssu.com

 

Der Podcast-Service yassu.com

Der Podcast-Service yassu.com

Yo! Selten so gelacht – im positiven Sinne! Drag&Drop ist grade auf Webseiten sehr populär geworden. In den meinsten Fällen sind diese coolen Funktion aber nicht selbsterklärend (genug), gleichwohl es in einschlägigen Guidelines klare Anleitungen über die Stati im Drag&Drop Vorgang gibt (z.B. Anzeige der Drop-Fähigkeit, die leider auch bei yasssu.com fehlt).  Um so erfrischender die sehr explizite Darstellung mit den Händen! Der Service selber macht auch Spass. 

check out or opt-in 😉
http://www.yasssu.com

10 Most Common Misconceptions About User Experience Design

whitney_hess

Whitney Hess hat auf mashable.com einen fulminanten Artikel zur Abgrenzung von User Experience geschrieben. Dort hat sie die 10 häufigsten Fehlinterpretationen aufgeschrieben. Ihre Quellen sind das who-is-who der UX’ler: „A million thanks toPeter MerholzChristian CrumlishDan SafferLiz DanzicoDan BrownMario BourqueBill DeRoucheyChris FaheyDavid MaloufWill EvansRuss Unger,Steve BatyErin MaloneLivia LabateLouis RosenfeldJared SpoolJosh Porter and Kaleem Khan for their words“ 

hier die besten Stellen:

Für den Punkt „… not just about usability“

“People often think that [UX design] is a way to make products that suck into products that don’t suck by dedicating resources to the product’s design,” says Chris Fahey,

Für den Punkt „…not a choice“

For those of you who think you don’t really need a user experience designer, keep this in mind: “Nobody wants to believe that what they are offering is of poor-quality or deficient,” says Kaleem Khan, an independent UX consultant, “because nobody sets out to achieve a bad design as a goal. It’s always a risk. Bad designs and bad experiences happen.”

Lest den Artikel!

http://mashable.com/2009/01/09/user-experience-design/

Mit Webstatistik die Usability verbessern

searchenginewatch

Heute morgen bin ich über einen Blog zu Information Architecture auf einen Artikel zum spannenden Thema „Web Analytics“ aufmerksam geworden. Darin wird nochmal sehr schön klar gemacht, welchen Sinn eine gute Analyse der Website macht.

„The goal of having visitors do something you want on your site is commonly referred to as a conversion. Through monitoring our site analytics, we observed that visitors weren’t making it to our conversion page. We went back, made some minor adjustments, and increased sales by 578 percent. Can you feel the power?“

Im Kern ist der Unterschied zum schnöden Traffic generieren der, das die User auch ihre Ziele auf der Seite erreichen. Wichtige Erkenntnisse sind am Ende des Tages doch sehr banal. Um so mehr verwundert es ja auch, das viele Betreiber zwar in die Website invesieren aber sie nicht daraufhin überprüfen, ob es auch die richtigen Invenstitionen waren. Aus meiner Erfahrung heraus ist aber eben dieses bilden der Erfolgsindikatoren besonders schwierig. 

check out:

Tracking and Analytics 101

Web Analytics 101, Part 1

Content Management per Email auf Posterous

Es war 2001 als mir unserer Programmierer schrieb: „Hi Marcel, ich habe übrigens mal eine Funktion geschrieben die es möglich macht, das man einfach eine Mail an den Server schreibt und der dann einen Artikel draus macht. Das wäre mal eine interessante alternative zum bisherigen Contentmanagement.“ Jahre später sehe ich http://posterous.com und denke mir: ok, habe ich alles schon gesehen… ok, die waren so schlau und haben Geld damit verdient 😉

posterous
Aber warum hatten wir das damals nicht in die Breite getragen? Nach einigen Momenten kam die Erinnerung: Ja, hier hat Jemand das konzeptionelle Kunststück vollbracht indem er (oder Sie) die Lücke erkannt hat: Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man nur eine Zieladresse hat und nicht (wie normalerweise bei Internetauftritten) viele Hierarchien. Wie sollte man sich das auch alles merken? Gut, man könnte Schlagworte vergeben, aber würde das bei einem Imageauftritt gehen? Ich wage mal die Antwort: eher nicht. Die Idee auf eine flache Darstellung wie Blogs zu münzen ist genial – respekt!
check out: http://posterous.com

Amazon startet den Windowshop.com

Kaum gehört bemühte ich Google mir den Link zu servieren. Gesucht hatte ich zunächst nach „Window Shopper“.  Da kommt natürlich der 50Cent Song „Window Shopper“. Da (in dem Song) geht es stark vereinfacht um extrem lässiges Einkaufen und ein cooles Lebensgefühl. Der Verdacht liegt nahe, dass man dazu auch über das nötige Kleingeld verfügen sollte… Aber halten wir uns nicht mit belanglosem auf 😉

Der neue Dienst von Amazon und der 50Cent-Song haben viel gemeinsam: Die Produkte werden in einer „Schaufenster“-Metapher gezeigt. Der User kann heranzoomen und bekommt sofort Details angezeigt. Da wir im Jahre 2008 leben, sind das gleich die Videos und Hörproben in hoher Qualität.

Etwas erstaunt war ich über die Navigation: alles geht über die Tastatur?! Ok, das Prinzip ist cool: einfach lässig in den Stuhl zurücklehnen und eine Hand auf der Tastatur belassen. Nix mit zielen und treffen von mikrobischen Interaktionselementen. Aus softwareergonomischer Sicht: Der Erregungszustand ist niedriger als beim Konsum von normalen Websites. Das könnte z.B. dazu führen das der Nutzer gegenüber dem Konsumartikel aufgeschlossener wird und die kaufbereitschaft steigt.

Hut ab: cool gemacht! check out:

http://windowshop.com