Mit Webstatistik die Usability verbessern

searchenginewatch

Heute morgen bin ich über einen Blog zu Information Architecture auf einen Artikel zum spannenden Thema „Web Analytics“ aufmerksam geworden. Darin wird nochmal sehr schön klar gemacht, welchen Sinn eine gute Analyse der Website macht.

„The goal of having visitors do something you want on your site is commonly referred to as a conversion. Through monitoring our site analytics, we observed that visitors weren’t making it to our conversion page. We went back, made some minor adjustments, and increased sales by 578 percent. Can you feel the power?“

Im Kern ist der Unterschied zum schnöden Traffic generieren der, das die User auch ihre Ziele auf der Seite erreichen. Wichtige Erkenntnisse sind am Ende des Tages doch sehr banal. Um so mehr verwundert es ja auch, das viele Betreiber zwar in die Website invesieren aber sie nicht daraufhin überprüfen, ob es auch die richtigen Invenstitionen waren. Aus meiner Erfahrung heraus ist aber eben dieses bilden der Erfolgsindikatoren besonders schwierig. 

check out:

Tracking and Analytics 101

Web Analytics 101, Part 1

Content Management per Email auf Posterous

Es war 2001 als mir unserer Programmierer schrieb: „Hi Marcel, ich habe übrigens mal eine Funktion geschrieben die es möglich macht, das man einfach eine Mail an den Server schreibt und der dann einen Artikel draus macht. Das wäre mal eine interessante alternative zum bisherigen Contentmanagement.“ Jahre später sehe ich http://posterous.com und denke mir: ok, habe ich alles schon gesehen… ok, die waren so schlau und haben Geld damit verdient 😉

posterous
Aber warum hatten wir das damals nicht in die Breite getragen? Nach einigen Momenten kam die Erinnerung: Ja, hier hat Jemand das konzeptionelle Kunststück vollbracht indem er (oder Sie) die Lücke erkannt hat: Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man nur eine Zieladresse hat und nicht (wie normalerweise bei Internetauftritten) viele Hierarchien. Wie sollte man sich das auch alles merken? Gut, man könnte Schlagworte vergeben, aber würde das bei einem Imageauftritt gehen? Ich wage mal die Antwort: eher nicht. Die Idee auf eine flache Darstellung wie Blogs zu münzen ist genial – respekt!
check out: http://posterous.com

Amazon startet den Windowshop.com

Kaum gehört bemühte ich Google mir den Link zu servieren. Gesucht hatte ich zunächst nach „Window Shopper“.  Da kommt natürlich der 50Cent Song „Window Shopper“. Da (in dem Song) geht es stark vereinfacht um extrem lässiges Einkaufen und ein cooles Lebensgefühl. Der Verdacht liegt nahe, dass man dazu auch über das nötige Kleingeld verfügen sollte… Aber halten wir uns nicht mit belanglosem auf 😉

Der neue Dienst von Amazon und der 50Cent-Song haben viel gemeinsam: Die Produkte werden in einer „Schaufenster“-Metapher gezeigt. Der User kann heranzoomen und bekommt sofort Details angezeigt. Da wir im Jahre 2008 leben, sind das gleich die Videos und Hörproben in hoher Qualität.

Etwas erstaunt war ich über die Navigation: alles geht über die Tastatur?! Ok, das Prinzip ist cool: einfach lässig in den Stuhl zurücklehnen und eine Hand auf der Tastatur belassen. Nix mit zielen und treffen von mikrobischen Interaktionselementen. Aus softwareergonomischer Sicht: Der Erregungszustand ist niedriger als beim Konsum von normalen Websites. Das könnte z.B. dazu führen das der Nutzer gegenüber dem Konsumartikel aufgeschlossener wird und die kaufbereitschaft steigt.

Hut ab: cool gemacht! check out:

http://windowshop.com

Google Chrome soll Open Source werden – lest den Comic :-)

Es ist in aller Munde: Google startet nun einen eigenen Browser. Dieser soll zudem Open Source gestellt werden. Wohin solche Dinge führen, sieht man sehr schön an dem Browser „Flock“ der speziell auf Social-Web Angebote zugeschnitten ist. Dieser basiert auf Firefox 3 in der neuen Version.

Viel spannender finde ich da noch das 40 Seiten starke Comic, in der die Idee transportiert wird. Da wird handwerklich absolut Weltklasse die Konzeption vorgestellt. Alles ist drin: die Story, Personas, User Experience, User Journeys, .. schlicht alles was User Centered Design ausmacht.

Ich werde mich dann mal in die Schlange stellen und die F5 Taste quälen, schließlich soll heute der große Tag sein. Frei nach der lebenslangen Beta startet auch Google mit der selben – haben will ich es trotzdem 😉

Weitere Links dazu:

Comic bei Google books

SCHLAG GEGEN MICROSOFT – Google startet eigenen Internet-Browser

Google Chrome – Details zum Google-Browser (auf golem.de)