EuroIA Summit 2009 Copenhagen – Tag 1

Der wichtigste europäische Kongress für Informationsarchitekten war echt super! Hier mein „Bericht“ 🙂

Es empfiehlt sich generell am Vorabend der Konferenz anzureisen. Wer es einrichten kann, sollte in jedem Fall auch die Pre-Cons (Workshops) mitnehmen. Mir war dies leider nicht vergönnt. Gegen 18:00h startete das Welcome Get-Together mit ein paar Drinks, welche freundlicherweise von den Firmen FatDUX und User Intelligence gesponsert wurden. Schon beim ersten Durchqueren des Raumes mit dänischer Kaltschale wurde klar, dass es eine „echte“ europäische Veranstaltung war! Ein netter Abend zum Netzwerken und kennen lernen der Gruppe.

Den Veranstaltern war es gelungen, viele Referenten mit cutting-Edge Themen zu gewinnen. Das Thema „Beyond Structure“ machte dies ja schon im Vorfeld klar. Als klare Zielgruppe die IA- und UX-Professionals zu wählen, war in sofern gut, als dass man fachlich anspruchsvolle Themen ohne Rücksicht auf Verluste führen konnte 😉

Weiterlesen

Werbeanzeigen

User Experience Stammtisch Hannover am 27.8.2009

die Sommerpause des User Experience Stammtisch Hannover ist vorbei.

Termin: Donnerstag, 27. August ab 18 Uhr
Ort: Brasserie Bruxelles
http://www.brasserie-bruxelles.de
Ernst-August-Platz (direkt am Hauptbahnhof)
30159 Hannover

Wie immer geht es darum, auch einmal neben der Arbeit und in gemütlicher Atmosphäre über aktuelle Themen rund um Usability und User Experience zu
diskutieren.

Themen, die zwischenzeitlich aufkamen und ggf. diskutiert werden können, sind:

  • Usability / User Experience von Maps (google-maps, Karten auf Websites wie airberlin.de etc.)
  • Produktsuche und Produktdarstellungen im Web: Neue Usability-Trends (Produktvideos, innovative Produktsuchen etc.)

Weitere Infos zum Stammtisch unter www.ux-hannover.de

Womit startet man als User Experience Designer? Teil 1: Resources

Das Problem bei ganzheitlichen Disziplinen wie User Experience ist, dass der Einstieg für Neulinge recht schwer ist.

Gut: die Illusion das das Geschäft mit der „Einfachheit“ zwangsläufig auch selber einfach ist, sei hiermit klar widersprochen. Eher ist es wie mit allen Fachdisziplinen: es gibt Richtlinien, Erfahrungswerte, Best Practices und einen Kreis der „ersten Autorenreihe“ von denen alle anderen abschreiben. In der Tat ist es schwierig diese zu Beginn einer UX-Laufbahn zu identifizieren.

Eine sehr gute Zusammenstellund hat Whitney Hess veröffentlicht. Dies ergänzt um

UX BOOKS
UX BLOGS
UX PUBLICATIONS
LOCAL EVENTS
ORGANIZATIONS
MAILING LISTS
WEBINARS
WORKSHOPS
CONFERENCES
SCHOOLING
  • UX BOOKS
  • UX BLOGS
  • UX PUBLICATIONS
  • LOCAL EVENTS
  • ORGANIZATIONS
  • MAILING LISTS
  • WEBINARS
  • WORKSHOPS
  • CONFERENCES
  • SCHOOLING

Mir persönlich fehlen die Verweise auf die einschlägigen ISO-Normen (z.B. die 9241-110).

Toller Artikel, sehr lesenswert! ganzer Artikel bei Pleasure & Pain

DIY UX: Give Your Users an Upgrade (without calling in a pro)

Wie es in den Twittern so schön heisst: „this is a good one“. UX-Consultant aus Big Apple Whitney Hess hat einen neuen Vortrag ins Netz gestellt, der an dieser Stelle empfohlen sei. Sie zählt die ganz basalen Schritte zur UX einer Site auf, die ein Betreiber auch in Eigenregie durchführen kann bevor professionelle User Experience Consultans hinzugezogen werden sollten. Sie folgt der Methode des „Kaizen“, welches den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Fokus hat. Im Kern zählt sie dazu die wichtigsten Maßnahmen der Betrachtung:

  • Web analytics What are our users actually doing?
  • Google Website Optimizer
  • Analyse Search Queries

und natürlich Wasser auf meine Mühlen:

Usability Testing Light Shows a build, a prototype, a comp, a sketch, whatever Doesn’t tell her what she’s supposed to be doing. Asks “What are your general feelings about this?” and then lets her talk“ – ‘It looks good’ is the worst feedback we can get.

Daumen hoch, unbedingt anschauen 🙂
(bzw. demnächst auch hören wie sie angekündigt hat)

Bing vs. Google: PixelPerfect copy or UX-Pattern?

Die neue Microsoft Suche „Bing“ ist ja in aller Munde. Grund genug mal einen Blick drauf zu werfen. Grundsätzlich kommt sie aufgeräumt daher und bietet bei den Multimedia-Results ein paar nette Feature, wie das Video-Preview. Das Auto-Load der Paging-Funktion hat mich zwar etwas irritiert aber nu ja, eine der Vorgaben war sicher auch es durch nette kleine Feature ordentlich krachen zu lassen. Im übrigen stehe ich dem ganzen M$-gequatsche recht emotionslos gegenüber, zumal auch google Konkurrenz nicht schadet 🙂

In der Tat aber bemerkenswert, dass die Screenaufteilung schon sehr verdächtig nach Google ausschaut. Das lohnt sich doch mal alles auf den OP-Tisch zu legen: für die Produktion von Webseiten nehmen wir das Plugin Pixel Perfect für Firefox. Damit lassen sich Screenshots/Grafiken als overlay zu einer Website  anzeigen. 

Das Ergebnis für einen Suchtreffer ist schon recht deutlich, die Transparenz ist bei 50%:

search_result_single

nun ja, ich würde mal sagen „PixelPerfect“ 😉

Die Frage sei erlaubt, was das wohl bedeutet. Sicher gibt es viele Studien die besagen das Suchergebnisse in einer bestimmten Form so aussehen sollten. Da ich ein schlechtes Gedächtnis habe, wollte ich den Screen mit der „alten“ msn-search abgleichen. Vergeblich: Bing ist im vollen Einsatz, die alte nicht (oder zumdest nicht ad-hoc) zu finden. Wie sieht es mit der globalen Oberflächenaufteilung aus? Auch hier: nicht nur die Proportionen, nein auch die logischen Gruppen (meiner Meinung nach der Kern eines guten UX-Patterns) sind sich ähnlich wie die Ikki-Twins:

google_bing_mash2

hier nochmal der Link zum Screen des Bing-Google-Mashup ohne Overlay. Nebenbei zeigt sich beim Overlay deutlich, dass SocialWeb-Einträge bei google deutlich höher liegen. Da Fragt man sich aber schon: wie weit dürfen sich solche Angebote ähneln, wo ist die Grenze vom Pattern zur Kopie eines Business? Achso: die Werbeplätze sind selbstverständlich auch an den selben Stellen 😉

 

Excellent formula for an idiot-proof breadcrumb

Im Vorfeld einer Präsentation sagte ein Coach zu mir: „Lass das Beispiel mit Hänsel und Gretel für die Breadcrumbs sein. Die Vögel haben die aufgegessen und dann standen sie da..“. OK, dachte ich mir nehme ich wohl besser den Begriff „Ariadnefaden„, der als äquivalent gilt. Da sich mißlicherweise nicht alle in griechischer Mythologie auskennen (das Labyrinth des Minotauros) war das auch sagen wir mal „suboptimal“ 😉

Steven Krug in Don’t Make Me Think gave an excellent formula for an idiot-proof breadcrumb.

  • Breadcrumbs should be as close to the very top of the page as possible, out of the way.
  • The font should be small in size.
  • They should begin with “You are here:” in bold.
  • Each link that follows should be underlined (to indicate that users can click it) and followed by a “>”.
  • At the very end should come the unlinked, bold title of the page.
  • See the image below for an example from my site, ThePinkCrow.com.

Toller Artikel zu „Better User Orientation through Navigation
checkout 🙂

Prototyping – Anwendungsfälle und Problemstellungen

Die Folien stammen aus dem Vortrag beim Usability Stammtisch 30.04.2009 in Hannover. Eine Initiative des GC-UPA (Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals).
Die Folien zeigen Beispiele aus dem Bereich Prototyping, sowie methodische Problemstellungen dazu. Es wurde bei dem Termin zudem eine Demo der Software „Axure“ mit verschiedenen Anwendungsfällen gezeigt. Zugegeben: ohne den Vortag und die Demo sind die Folien sicher nur ein kleiner Teil, gleichwohl ober schön für die DOKU 😉
In den Gesprächen haben sich noch interessante Fragen ergeben:
– Wie kann man am effizientesten mit AXURE-Mastertemplates arbeiten? (vs. Widgets)
– Wie gestaltet man den Workflow im Team?
– Welche Literatur gibt es dazu?
zur Literatur:
Information Architecture for the World Wide Web, Peter Morville & Louis Rosenfeld
The Elements of User Experience, Jesse James Garrett
User Interface Design, Ben Shneiderman 
Effective Prototyping for Software Makers, Jonathan Arnowitz et. al.
Links:

Die Folien stammen aus dem Vortrag beim Usability Stammtisch 30.04.2009 in Hannover; eine Initiative des GC-UPA (Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals).

Die Folien zeigen Beispiele aus dem Bereich Prototyping (zum Umgang mit Wireframes, Paper Prototypes, Sketchboards, Sticky notes), sowie methodische Problemstellungen dazu. Es wurde bei dem Termin zudem eine Demo der Software „Axure“ mit verschiedenen Anwendungsfällen gezeigt. Zugegeben: Ohne den Vortrag und die Demo sind die Folien sicher nur ein kleiner Teil, gleichwohl aber schön für die DOKU 😉

In den Gesprächen haben sich noch interessante Fragen ergeben:

  • Wie kann man am effizientesten mit AXURE-Mastertemplates arbeiten? (Master vs. Widgets)
  • Wie gestaltet man den Workflow im Team?
  • Welche Literatur gibt es dazu?

zur Literatur:

 

Links:

http://www.ponton-lab.de

http://www.ux-hannover.de